Walimex Daylight 250 Softbox

Ich habe mir letzte Woche das Walimex Daylight Softbox 250 Studioset gekauft und will euch meine ersten Ergebnisse und Gedanken nicht vorenthalten. Nachdem ich in den letzten Wochen ja nur Kameras und Objektive getestet und vorgestellt habe, jetzt mal klassisches Zubehör: Licht.

Fotografieren ohne Licht geht nicht. Auch bei ISO 409.600 braucht es eben doch noch einen Rest an Licht.Ich habe vor ein paar Wochen irgendwo einen Beitrag darüber gelesen, dass wir aufhören sollten immer neuere Kameras mit immer höheren möglichen ISO-Werten zu kaufen und uns wieder auf das konzentrieren sollten, was fotografieren ausmacht: Licht entdecken, zeigen und setzen. Also habe ich mir das beherzigt und mit das von mir schon lange ins Auge gefasste Walimex Daylight Softbox 250 Studioset gekauft.

Ich will mir zwar auch in diesem Jahr noch die Nikon D610 holen, die mit höheren ISO-Werten sicher deutlich besser umgehen wird, als meine aktuelle Nikon D300. Aber ich will, wie schon hier im Blog geschrieben auch mehr Analog arbeiten. Dafür habe hat mir meine Mutter ihre alte Canon AE-1 gegeben. Und spätestens da fängt das Lichtsetzen als absolute Notwendigkeit an. Denn ich will vor allem Analog arbeiten, weil ich meinen Lieblingsfilm Kodak Tri-X einfach nicht in Photoshop simuliert bekomme. Weil ich mit meiner Digitalen einfach nicht immer die Fotos machen kann, die ich machen will. Der Film hat aber nur ISO 400. Ich brauchte also Licht.

Links mit Softbox, rechts ohne

Und ich bin begeistert vom Walimex Daylight Softbox 250 Studioset. Die Farben sind wirklich wie bei Tageslicht, wie ihr dem Vergleichsbildern in diesem Beitrag mit einem Blick entnehmen könnt. Beide Bilder wurden nach Sonnenuntergang bei mir in der Wohnung gemacht. Das jeweils linke mit der Softbox, das andere mit “normalen” Lampen. Gefühlt war es gleich hell. Aber auf den Fotos sieht man, dass da das Gefühl doch sehr täuscht und sowohl die Farben mit der Softbox deutlich echter wirken, als auch die Bilder deutlich weniger rauschen.

Auch bei den kontrastreich bearbeiteten schwarz-weiß Versionen sieht man, dass das linke Bild mit Softbox einfach lebendiger und kontrastreicher ist. Und ich kann euch sagen, ich musste ein schwarz-weiß Bild noch nie so wenig bearbeiten und an ihm feilen, weil mir nicht entweder das Weiß ausgefranst ist oder der Kontrast zu einem grauen Brei geworden ist. Das rechte Bild geht eher in diese Breiige Richtung, auch wenn ich mit viel Photoshopeinsatz sicherlich auch da noch deutlich mehr rausgeholt hätte. Aber ich habe die Bilder bewusst gleich bearbeitet, um die Möglichkeiten aufzuzeigen und eben auch die Erleichterung durch die Softbox.

Links mit Softbox, rechts ohne

Das Walimex Daylight Softbox 250 Studioset besteht aus der Tageslichtleuchte, dem innen silbern beschichteten Schirm, der mit Klettverschluss zu befestigenden Softfolie und dem Stativ. Das Ding war super schnell aufgebaut, es sind zwei Taschen dabei, sodass es auch ohne Aufwand mitnehmbar ist, es ist stabil und wird nicht besonders warm. Das ganze gibt es z.B. bei Amazon für 99 Euro. Kann man nix sagen. Ich freue mich jedenfalls auf die nächsten Shootings.

Klickt auf die Foto, um sie zu vergrößern, dann seht ihr die Unterscheide noch viel deutlicher.

P.S.: Danke Vici für das Testportrait. nehmt ihr nicht übel, dass sie etwas verdrießlich schaut, ich habe sie trotz Krankheit vor die Linse gelockt.

1 Kommentar(e)

  1. Pingback: Selbstportrait in Farbe – Heliographen

Comments are closed.