Maskiertes Verlangen

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Ein nicht ganz einfaches Shooting, da wir beide wirklich äußerst zerstört vom vorherigen Abend waren, an dem wir uns kennen gelernt haben. Aber manchmal bringen gerade die Schwierigen Shootings auch Fotos hervor, die man geschmeidig und leicht nicht bekommen würde.

Schere im Kopf

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Momentan habe ich eine Schere im Kopf, die mich zweischneidig zum Fotografieren zwingt und doch diesselbe verhindert. Fotografie braucht die Inspiration, wird immer gesagt, aber Inspiriert bin ich momentan von so vielem. Aber es braucht auch Zeit, die inspirierenden Augenblicke und Eindrücke zu verarbeite. Denken und Zeit. Und Zeit zu Denken habe ich gerade nicht. […]

Laub – Serie

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Bei diesen Fotos habe ich dem herbstlichen Laub die Farbe entzogen. Was übrig bleibt ist ein chaotische Haufen an undefinierbarer Blättern, der sich wie einer Schleier über die Straßen legt.

The wall in your head

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Wir blockieren uns ständig selbst. Zwar ist nicht der Wille die Welt, aber auch nicht die Mauer, die unsere Gedanken nicht zu brechen meinen. Das gilt ebenso für die Fotografie. Einfach auch mal komische Fotos machen.

Andächtig

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Dieses Bild hielt ich durch den Knick im Tuch eigentlich schon für verhunzt. Während der Bearbeitung aber gefiel es mir besser und besser und im Endeffekt bringt der Knick das Bild in meinen Augen weiter als es eigentlich geplant war.

Sehen und gesehen werden

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Fotografie zeigt nicht nur, sieht nicht nur, sondern entblößt auch immer das, was nicht gezeigt wird. Fotografieren ist eben auch ein Kopfkino mit unbekanntem Ausgang. Selbst eine perfekte Inszenierung eines Fotos wird immer auch begleitet von all dem, was nicht mehr aus Bild passt. Fotos als Ausschnitte der Wirklichkeit? Fotos als Ausschnitte von Vorstellung! Immer unvollkommen.