RoterDrache

RoterDrache

Der Bahnhof Antwerpen ist unglaublich beeindruckend und überwältigt einen in seiner Größe, den vermischten Stilen, den vielen offen einsehbaren  Gleis-Ebenen…
Aber wenn man es schafft sich wieder etwas zu fangen, sich die Zeit zu nehmen und das Geschehen im Detail zu genießen, begegnen einem ganz eigenwillige Blickwinkel auf die Welt des Zugverkehrs.
Auf jeden Fall ein Ort, den ich noch mal wieder sehen möchte und dem ich gerne mehr Zeit gewidmet hätte.

2 Kommentar(e)

  1. MdM

    ich finde das Photo nicht schlecht.
    Aber ich will eine allgemeine Sache zu Photographie wagen:

    Freilich “spricht” jedes Photo. Jedes Photo spricht zu einem, weil wir maßgeblich optisch gepolt sind.

    Die Kunst der Photographie besteht jedoch darin, daß es auch ohne Begleittext spricht/sprechen sollte.
    Ich sage das deshalb, weil ich den Anspruch an Bilder (gemalte oder Photographie) habe, daß sie auf Text verzichten können.

    Das ist eine einfach/komplizierte Richtschnur, um eigene Photos zu beurteilen: Spricht das Bild für sich?
    Diese Beurteilungen der eigenen Bilder erfordern eine Art Distanz zu sich selber: Kann der Betrachter eines Bildes etwas in dem Bild sehen, was allein aus dem Bild spricht?
    Nochmal: Da muß man sich frei machen von der eigenen Intention (in dem Fall “Roter Drache”).

    Die Intention meines Kommentars ist die: Photographie ist etwas anderes als knipsen mit einem Ausdruck, der auf verbaler Sprachebene vorgefertigt ist (in dem Fall: roter Zug steht vor dunklerem Zug).

    Gelungene Bildschaffung ist nach meinem Dafürhalten eben nicht die Übersetzung von Sprache in Bilder, sondern umgekehrt.

    Bilder haben die Freiheit, sich von der begrenzten Grammatik der Sprache loszulösen und im virtuell dreidimensionalen Raum Räume zu schaffen, die in der Eindimension des Wortes nicht möglich sind.

    Zwei Tipps an alle im Blog:

    1: Wenn man durch den Sucher oder auf das Display einer Kamera schaut, sieht man zwei Dinge: ein oder mehrere Objekte und einen RAHMEN, in dem sich das oder die Objekte befinden. Das, was in dem Rahmen ist, bezeichne ich als “Komposition” (wie in der Musike).

    2: Es ist manchmal sinnvoll, Photos, die man selber nicht für ausgereift hält, nicht zu posten (sofern der Anspruch besteht, sich an Photo-Kunst zu orientieren und nicht facebook-artige snap-shots (“war mit Anke im Zoo” …etc) mit anderen teilen zu wollen).

    Die Meßlatte im Netz auch für Hobbyphotographen ist hoch. Und das ist auch gut so.

    Und diese Unterscheidung sei mir auch gestattet: Es gibt Photo-Blogs, die man mehr als social-networks bezeichnen kann. Dann gibt es semi-professionelle Photo-Foren und freilich auch richtig gute Photographen, von denen man nur durch Zufall mal was hört, weil die gar nicht in Blogs und Foren posten.

  2. MdM

    ich habe mal wieder viel nervösen Mist erzählt, wovon wohl nur 1 oder 2 Sätze substantiell sind.

    So langsam werden mir meine Kommentare selber unangenehm.

    Ich bin grad in einer Umbruchphase, in der ich noch keine neue Orientierung gefunden habe, und erlaube mir, draufloszuquatschen, weil sich gerade alles ändert und ich qua Photo-Graphie Ordnung in ein chaotisches System bringen will.

    Ich bitte mir das nachzusehen.

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